Braucht man eine Hoverboard Versicherung? Alles, was du wissen musst

    30.03.2025 70 mal gelesen 3 Kommentare
    • In Deutschland besteht keine generelle Pflicht zur Versicherung von Hoverboards.
    • Bei Nutzung im Straßenverkehr kann eine Haftpflichtversicherung sinnvoll sein.
    • Unfälle ohne Versicherung können hohe Kosten für Schäden verursachen.

    Einleitung: Was man über Hoverboard Versicherungen wissen muss

    Hoverboards sind längst mehr als nur ein Trendspielzeug – sie sind ein beliebtes Fortbewegungsmittel, das vor allem auf privatem Gelände zum Einsatz kommt. Doch wie sieht es eigentlich mit der Absicherung aus? Schäden, Unfälle oder rechtliche Konsequenzen können schnell zum Problem werden, wenn man nicht vorbereitet ist. Hier stellt sich die Frage: Braucht man für ein Hoverboard eine spezielle Versicherung? Und wenn ja, welche Optionen gibt es überhaupt? In diesem Artikel beleuchten wir die wichtigsten Aspekte, damit du genau weißt, worauf es ankommt.

    Rechtliche Grundlagen für Hoverboards in Deutschland

    In Deutschland gelten Hoverboards rechtlich als motorisierte Fahrzeuge, da sie durch einen Elektromotor angetrieben werden und Geschwindigkeiten von mehr als 6 km/h erreichen können. Doch hier liegt das Problem: Hoverboards erfüllen nicht die Anforderungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO). Sie verfügen weder über Bremsen, Beleuchtung noch eine Lenkvorrichtung, die für eine Betriebserlaubnis notwendig wären.

    Das bedeutet, dass die Nutzung von Hoverboards im öffentlichen Raum – also auf Straßen, Gehwegen oder Fahrradwegen – verboten ist. Wer dennoch damit unterwegs ist, verstößt gegen die Straßenverkehrsordnung und riskiert Bußgelder oder sogar strafrechtliche Konsequenzen. Erlaubt ist die Nutzung lediglich auf privatem Gelände, wo keine öffentliche Verkehrsordnung greift.

    Ein weiterer wichtiger Punkt: Ohne Betriebserlaubnis ist es auch nicht möglich, eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung für das Hoverboard abzuschließen. Das hat zur Folge, dass der Fahrer im Schadensfall persönlich haftet – unabhängig davon, ob es sich um Sach- oder Personenschäden handelt.

    Die rechtlichen Grundlagen machen also deutlich, dass Hoverboards in Deutschland eine rechtliche Grauzone darstellen, die Nutzer genau kennen sollten, um unnötige Risiken zu vermeiden.

    Vor- und Nachteile einer Hoverboard-Versicherung

    Pro Contra
    Absicherung bei Unfällen oder Schäden auf privatem Gelände Keine Versicherung für Nutzung im öffentlichen Raum möglich
    Private Unfallversicherung schützt bei Verletzungen Hoverboards werden oft nicht in der privaten Haftpflicht abgedeckt
    Hausratversicherung kann Schäden durch Diebstahl oder Brand decken Kosten zusätzlicher Versicherungen für seltene Szenarien
    Minimiert finanzielle Risiken bei Sach- oder Personenschäden Versicherungsoptionen sind begrenzt und teilweise unklar
    Einige Versicherer bieten Sonderregelungen für privates Gelände Keine spezifische Hoverboard-Versicherung erhältlich

    Benötigt man eine Versicherung für die Nutzung auf privatem Gelände?

    Die Nutzung eines Hoverboards auf privatem Gelände mag zunächst unkompliziert erscheinen, doch auch hier können Versicherungsfragen eine Rolle spielen. Zwar ist für den Betrieb auf privaten Flächen keine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung erforderlich, doch das bedeutet nicht, dass man automatisch abgesichert ist. Unfälle oder Schäden können auch auf dem eigenen Grundstück passieren – sei es durch einen Sturz, eine Kollision oder technische Defekte.

    Die wichtigste Frage lautet: Wer kommt für Schäden auf? Schäden, die du selbst oder andere Personen auf deinem privaten Gelände erleiden, sind in der Regel nicht durch eine klassische private Haftpflichtversicherung abgedeckt, da Hoverboards als motorisierte Fahrzeuge gelten. Hier könnte eine spezielle Absicherung sinnvoll sein, auch wenn diese für Hoverboards nicht immer leicht zu finden ist.

    Zusätzlich lohnt es sich, über eine private Unfallversicherung nachzudenken. Diese greift, wenn du dich bei der Nutzung des Hoverboards selbst verletzt, und kann finanzielle Belastungen durch medizinische Kosten oder Arbeitsausfälle abfedern. Für Schäden am Hoverboard selbst könnte wiederum eine Hausratversicherung in Frage kommen, falls das Gerät beispielsweise durch einen Brand oder Diebstahl beschädigt wird.

    Zusammengefasst: Auch auf privatem Gelände ist es ratsam, die eigene Versicherungssituation zu prüfen und mögliche Lücken zu schließen, um im Ernstfall nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben.

    Hoverboards und öffentliche Straßen: Was sagt die Gesetzeslage?

    Hoverboards und öffentliche Straßen – das ist eine Kombination, die in Deutschland für viele rechtliche Probleme sorgt. Die Gesetzeslage ist hier eindeutig: Hoverboards dürfen nicht im öffentlichen Verkehrsraum genutzt werden. Das betrifft Straßen, Gehwege, Fahrradwege und sogar öffentliche Plätze. Der Grund dafür liegt in der fehlenden Betriebserlaubnis, die notwendig wäre, um diese Fahrzeuge legal im Straßenverkehr zu bewegen.

    Wer dennoch mit einem Hoverboard auf öffentlichen Straßen unterwegs ist, begeht einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung. Dies kann nicht nur Bußgelder nach sich ziehen, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen haben, insbesondere wenn es zu einem Unfall kommt. Hinzu kommt, dass ohne eine gültige Haftpflichtversicherung – die für den öffentlichen Raum zwingend erforderlich wäre – der Fahrer für alle Schäden persönlich haftet.

    Interessant ist, dass die Gesetzeslage hier keine Ausnahmen vorsieht. Selbst wenn das Hoverboard nur kurz auf einem Gehweg oder einer Straße genutzt wird, gilt dies bereits als Verstoß. Daher ist es wichtig, sich strikt an die Vorgaben zu halten und Hoverboards ausschließlich auf privatem Gelände zu verwenden, um rechtliche und finanzielle Risiken zu vermeiden.

    Welche Versicherungsarten kommen in Frage?

    Auch wenn Hoverboards keine klassische Haftpflichtversicherung erhalten können, gibt es dennoch einige Versicherungsarten, die in bestimmten Situationen hilfreich sein können. Je nach Nutzung und Risiko kommen verschiedene Optionen in Frage, um sich vor finanziellen Folgen zu schützen.

    • Private Haftpflichtversicherung: In der Regel deckt diese Versicherung Schäden durch motorisierte Fahrzeuge wie Hoverboards nicht ab. Es lohnt sich jedoch, die Versicherungsbedingungen genau zu prüfen, da manche Anbieter Sonderregelungen für den Einsatz auf privatem Gelände haben könnten.
    • Private Unfallversicherung: Diese Versicherung schützt dich, wenn du dich bei der Nutzung des Hoverboards selbst verletzt. Sie greift beispielsweise bei Krankenhauskosten, Rehabilitationsmaßnahmen oder dauerhaften Beeinträchtigungen.
    • Hausratversicherung: Für Schäden am Hoverboard selbst, etwa durch Diebstahl oder Brand, könnte die Hausratversicherung einspringen. Allerdings ist auch hier eine genaue Prüfung der Vertragsbedingungen notwendig, da Hoverboards nicht immer explizit eingeschlossen sind.
    • Spezielle E-Fahrzeug-Versicherungen: Einige Versicherer bieten mittlerweile Policen für E-Fahrzeuge an, die eventuell auch Hoverboards umfassen könnten. Diese sind jedoch selten und oft nur für bestimmte Fahrzeugtypen verfügbar.

    Es zeigt sich, dass die Absicherung von Hoverboards nicht ganz einfach ist. Eine Kombination aus verschiedenen Versicherungen kann sinnvoll sein, um die wichtigsten Risiken abzudecken. Wichtig ist, dass du dich vorab gut informierst und deine bestehenden Versicherungen überprüfst, um mögliche Lücken zu schließen.

    Die Rolle der privaten Haftpflichtversicherung

    Die private Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen, die viele Menschen besitzen. Sie schützt vor den finanziellen Folgen, wenn man anderen Personen oder deren Eigentum Schaden zufügt. Doch wie sieht es aus, wenn ein Hoverboard im Spiel ist?

    Grundsätzlich gilt: Hoverboards fallen nicht automatisch unter den Schutz der privaten Haftpflichtversicherung. Der Grund liegt darin, dass sie als motorisierte Fahrzeuge eingestuft werden, und diese sind in den meisten Standardverträgen explizit ausgeschlossen. Das bedeutet, dass Schäden, die durch ein Hoverboard verursacht werden, in der Regel nicht abgedeckt sind.

    Einige Versicherer bieten jedoch spezielle Erweiterungen oder Klauseln an, die auch motorisierte Kleinfahrzeuge einschließen, solange sie nur auf privatem Gelände genutzt werden. Hier lohnt es sich, die Vertragsbedingungen genau zu prüfen oder direkt bei der Versicherung nachzufragen. Wichtig ist dabei, dass die Nutzung im öffentlichen Raum in keinem Fall abgedeckt ist – unabhängig von der Art der Police.

    Zusammengefasst spielt die private Haftpflichtversicherung bei Hoverboards nur eine eingeschränkte Rolle. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich nach alternativen Versicherungsoptionen umsehen oder prüfen, ob eine Erweiterung des bestehenden Vertrags möglich ist.

    Unfall- und Haftungsschutz: Risiken für Hoverboard-Besitzer

    Hoverboards mögen auf den ersten Blick harmlos wirken, doch die Risiken für Besitzer sind nicht zu unterschätzen. Ohne eine geeignete Versicherung kann ein Unfall schnell teuer werden – sowohl für dich selbst als auch für andere. Besonders kritisch wird es, wenn Personen- oder Sachschäden entstehen, da du als Fahrer in den meisten Fällen persönlich haftbar bist.

    Ein häufiges Problem: Hoverboards sind technisch anspruchsvoll und erfordern eine gewisse Übung. Ein Moment der Unachtsamkeit kann genügen, um die Kontrolle zu verlieren. Kommt es dabei zu einem Unfall, können die finanziellen Folgen erheblich sein. Folgende Risiken sind besonders relevant:

    • Personenschäden: Verletzungen von Dritten, etwa durch eine Kollision, können hohe Schmerzensgeld- und Behandlungskosten nach sich ziehen.
    • Sachschäden: Beschädigst du fremdes Eigentum – sei es ein Auto, ein Zaun oder ein Fahrrad – musst du für die Reparatur oder den Ersatz aufkommen.
    • Eigene Verletzungen: Auch Stürze oder technische Defekte können dich selbst gefährden. Ohne Unfallversicherung trägst du die Kosten für medizinische Behandlungen allein.

    Besonders problematisch wird es, wenn der Unfall im öffentlichen Raum passiert, da Hoverboards dort nicht zugelassen sind. In solchen Fällen greift keine Versicherung, und die Haftung liegt vollständig bei dir. Auf privatem Gelände ist das Risiko zwar geringer, aber auch hier können Schäden entstehen, die ohne entsprechende Absicherung teuer werden.

    Hoverboard-Besitzer sollten sich dieser Risiken bewusst sein und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen – sei es durch eine geeignete Versicherung oder durch eine besonders verantwortungsvolle Nutzung.

    Sicherheitsvorkehrungen: So minimierst du das Versicherungsrisiko

    Auch wenn Hoverboards rechtlich und versicherungstechnisch einige Herausforderungen mit sich bringen, kannst du durch kluge Sicherheitsvorkehrungen das Risiko von Unfällen und Schäden deutlich reduzieren. Eine vorausschauende Nutzung ist der Schlüssel, um nicht nur dich selbst, sondern auch andere zu schützen und mögliche finanzielle Belastungen zu vermeiden.

    Hier sind einige Tipps, die dir helfen, das Versicherungsrisiko zu minimieren:

    • Schutzausrüstung tragen: Trage immer einen Helm, um Kopfverletzungen vorzubeugen. Knieschoner, Ellbogenschützer und Handschuhe bieten zusätzlichen Schutz bei Stürzen.
    • Technische Überprüfung: Kontrolliere regelmäßig den Zustand deines Hoverboards. Achte auf den Akku, die Reifen und die Elektronik, um technische Defekte zu vermeiden.
    • Privates Gelände nutzen: Halte dich strikt an die Regel, Hoverboards nur auf privatem Gelände zu verwenden. Das reduziert nicht nur rechtliche Risiken, sondern minimiert auch die Wahrscheinlichkeit, Dritte zu gefährden.
    • Fahrtraining: Übe das Fahren in einem sicheren Bereich, bevor du dich in komplexere Situationen begibst. Besonders Anfänger sollten sich mit der Steuerung und dem Bremsverhalten vertraut machen.
    • Gefahrenquellen vermeiden: Fahre nicht bei Nässe, auf unebenen Untergründen oder in der Nähe von Hindernissen. Solche Bedingungen erhöhen das Unfallrisiko erheblich.
    • Akkus sicher laden: Lade den Akku nur unter Aufsicht und nutze ausschließlich das vom Hersteller empfohlene Ladegerät. So minimierst du das Risiko von Überhitzung oder Bränden.

    Indem du diese Maßnahmen umsetzt, kannst du nicht nur deine Sicherheit erhöhen, sondern auch potenzielle Versicherungsfälle vermeiden. Vorsicht und Verantwortung sind bei der Nutzung eines Hoverboards das A und O.

    Beispiele: Was passiert bei einem Hoverboard-Unfall?

    Ein Hoverboard-Unfall kann schnell passieren, und die Folgen sind oft komplizierter, als man zunächst denkt. Hier sind einige typische Szenarien, die verdeutlichen, welche Konsequenzen auf dich zukommen können – sowohl rechtlich als auch finanziell.

    • Kollision mit einem Fußgänger: Stell dir vor, du verlierst auf deinem Hoverboard die Kontrolle und stößt mit einem Fußgänger zusammen. Der Fußgänger erleidet eine Verletzung, etwa eine Prellung oder sogar einen Knochenbruch. In diesem Fall haftest du als Fahrer für die Behandlungskosten und möglicherweise auch für Schmerzensgeld. Ohne eine passende Versicherung musst du diese Kosten aus eigener Tasche zahlen.
    • Beschädigung von fremdem Eigentum: Du fährst auf privatem Gelände und streifst versehentlich ein geparktes Auto. Der Lack wird zerkratzt, und die Reparaturkosten belaufen sich auf mehrere hundert Euro. Auch hier bist du persönlich haftbar, wenn keine spezielle Versicherung greift.
    • Sturz durch technische Defekte: Angenommen, dein Hoverboard hat einen plötzlichen Akku-Ausfall, und du stürzt schwer. Du verletzt dich am Handgelenk und musst ärztlich behandelt werden. Ohne eine Unfallversicherung bleiben die Kosten für Behandlungen und mögliche Ausfallzeiten bei dir.
    • Brand durch überhitzten Akku: Während des Ladevorgangs überhitzt der Akku deines Hoverboards und verursacht einen Brand, der Teile deines Wohnzimmers beschädigt. Wenn deine Hausratversicherung Hoverboards nicht abdeckt, bleibst du auf den Reparaturkosten sitzen.

    Diese Beispiele zeigen, wie vielfältig die Risiken bei der Nutzung eines Hoverboards sein können. Ob es um Verletzungen, Sachschäden oder technische Probleme geht – ohne ausreichende Absicherung können die Folgen schnell teuer und belastend werden. Es lohnt sich daher, im Vorfeld über mögliche Szenarien nachzudenken und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

    Alternative Fortbewegungsmittel und ihre Versicherungsanforderungen

    Wenn Hoverboards aufgrund ihrer rechtlichen und versicherungstechnischen Einschränkungen nicht die ideale Wahl sind, lohnt sich ein Blick auf alternative Fortbewegungsmittel. Viele dieser Fahrzeuge bieten nicht nur mehr Sicherheit, sondern sind auch besser in bestehende Versicherungsstrukturen integriert. Hier sind einige gängige Alternativen und ihre Versicherungsanforderungen:

    • E-Scooter: E-Scooter sind in Deutschland im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen, sofern sie eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreiten und eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) besitzen. Für die Nutzung ist eine Haftpflichtversicherung erforderlich, die durch ein Versicherungskennzeichen nachgewiesen wird. Die Kosten dafür sind überschaubar und beginnen bei etwa 30 Euro jährlich.
    • Segways: Segways sind ebenfalls legal im Straßenverkehr nutzbar, wenn sie die entsprechenden technischen Anforderungen erfüllen. Auch hier ist eine Haftpflichtversicherung Pflicht, und ein Versicherungskennzeichen muss angebracht werden. Zusätzlich kann eine Teilkaskoversicherung sinnvoll sein, um Schäden am Fahrzeug selbst abzudecken.
    • Pedelecs: Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h (Pedelecs) benötigen keine spezielle Versicherung, da sie rechtlich als Fahrräder gelten. Eine private Haftpflichtversicherung reicht in der Regel aus, um Schäden abzudecken, die beim Fahren entstehen könnten.
    • S-Pedelecs: Schnellere Pedelecs, die Geschwindigkeiten bis 45 km/h erreichen, gelten hingegen als Kleinkrafträder. Für sie ist eine Haftpflichtversicherung mit Versicherungskennzeichen erforderlich, ähnlich wie bei E-Scootern und Segways.
    • Elektroroller: Elektroroller, die für den Straßenverkehr zugelassen sind, unterliegen denselben Regeln wie E-Scooter. Eine Haftpflichtversicherung ist verpflichtend, und ein Kennzeichen muss angebracht werden. Auch hier können Zusatzversicherungen wie Teilkasko sinnvoll sein.

    Diese Alternativen bieten eine größere rechtliche Sicherheit und sind durch bestehende Versicherungsmodelle gut abgesichert. Wer also ein motorisiertes Fortbewegungsmittel sucht, das auch im öffentlichen Raum genutzt werden kann, sollte diese Optionen in Betracht ziehen. Es ist jedoch wichtig, sich vor dem Kauf über die jeweiligen Anforderungen und Kosten zu informieren, um böse Überraschungen zu vermeiden.

    Fazit: Ist eine Hoverboard Versicherung wirklich notwendig?

    Die Frage, ob eine Hoverboard-Versicherung notwendig ist, lässt sich nicht pauschal beantworten – sie hängt stark von der Nutzung und den individuellen Umständen ab. Fakt ist: Hoverboards bewegen sich in Deutschland rechtlich in einer Grauzone, und eine klassische Haftpflichtversicherung für den öffentlichen Raum ist aufgrund der fehlenden Betriebserlaubnis nicht möglich. Das bedeutet, dass du bei Schäden oder Unfällen in der Regel selbst haftest.

    Für die Nutzung auf privatem Gelände kann eine Versicherung dennoch sinnvoll sein, um finanzielle Risiken zu minimieren. Besonders eine private Unfallversicherung oder der Schutz durch eine Hausratversicherung können helfen, zumindest die häufigsten Szenarien abzudecken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte zudem die Bedingungen seiner bestehenden Versicherungen prüfen und gegebenenfalls anpassen.

    Zusammengefasst: Eine spezielle Hoverboard-Versicherung gibt es nicht, aber alternative Absicherungen können je nach Bedarf hilfreich sein. Wichtig ist, dass du dich der Risiken bewusst bist und dein Hoverboard verantwortungsvoll nutzt – vor allem, um rechtliche und finanzielle Probleme zu vermeiden.

    FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Versicherungsfrage bei Hoverboards

    Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Hoverboards und Versicherungen. Diese helfen dir, Unsicherheiten zu klären und die richtige Entscheidung zu treffen.

    • Benötige ich eine Haftpflichtversicherung für mein Hoverboard?
      Nein, eine klassische Haftpflichtversicherung ist für Hoverboards nicht möglich, da sie keine Betriebserlaubnis für den öffentlichen Verkehr haben. Für private Nutzung solltest du prüfen, ob deine bestehende Haftpflicht Schäden durch Hoverboards abdeckt.
    • Was passiert, wenn ich mit meinem Hoverboard einen Unfall verursache?
      Du haftest in der Regel persönlich für alle Schäden, da Hoverboards nicht in Standardversicherungen eingeschlossen sind. Ohne zusätzliche Absicherung können die Kosten schnell hoch werden.
    • Gibt es eine spezielle Hoverboard-Versicherung?
      Aktuell gibt es keine spezifische Versicherung für Hoverboards, da sie rechtlich nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen sind. Alternativen wie private Unfall- oder Hausratversicherungen können jedoch sinnvoll sein.
    • Kann ich mein Hoverboard auf der Straße nutzen, wenn ich es versichere?
      Nein, auch mit einer Versicherung bleibt die Nutzung im öffentlichen Raum verboten, da Hoverboards keine Betriebserlaubnis besitzen. Sie dürfen ausschließlich auf privatem Gelände gefahren werden.
    • Deckt meine Hausratversicherung Schäden am Hoverboard ab?
      Das hängt von den Bedingungen deiner Hausratversicherung ab. Schäden durch Diebstahl oder Brand könnten abgedeckt sein, aber nicht alle Policen schließen Hoverboards ein. Eine genaue Prüfung des Vertrags ist daher wichtig.
    • Wie kann ich mich selbst bei der Nutzung eines Hoverboards absichern?
      Eine private Unfallversicherung schützt dich vor den finanziellen Folgen eigener Verletzungen. Zudem solltest du Sicherheitsvorkehrungen wie das Tragen von Schutzkleidung und das Laden des Akkus unter Aufsicht beachten.

    Die Versicherungsfrage bei Hoverboards ist komplex, aber mit den richtigen Informationen kannst du mögliche Risiken minimieren und dich optimal absichern.

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    Ich hab noch gar nicht drüber nachgedacht, wie beschränkt die Nutzung für Hoverboards in Deutschland eigentlich ist. Was bringt es denn, dass die Geräte auf privatem Gelände gefahren werden dürfen, wenn dann nicht mal vernünftige Versicherungsoptionen existieren? Klar kann man private Unfallversicherungen oder Hausrat prüfen, aber alles wirkt irgendwie umständlich und lückenhaft. Anderswo klappt das doch auch mit klaren Regeln und Versicherungen, warum nicht hier?
    Ich find, es wär wohl viel besser, wen man einfach fix so ne art Pflichtversicherung auch für Privatgelände hätte, dann is immer klar geregelt und keiner muss sich ständig durch AGBs wühlen.
    Ich bin mir eigentlihc nicht so sicher, aber was is denn mit so Versicherung für Fahrräder oder e-Bikes? Irgendwie könte man doch vll sowas auch für Hoverboards anpassen, oder? Klingt halt bisschen chaotisch, dass das so komplizierrt is in DE, wer blickt da noch durch!? ?‍♂️

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    Zusammenfassung des Artikels

    Hoverboards gelten in Deutschland als motorisierte Fahrzeuge und dürfen ohne Betriebserlaubnis nicht im öffentlichen Raum genutzt werden, was rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Für die Nutzung auf privatem Gelände ist keine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben, jedoch können spezielle Versicherungen wie Unfall-, Hausrat- oder E-Fahrzeug-Versicherungen sinnvoll sein, um Risiken abzudecken.

    Nützliche Tipps zum Thema:

    1. Prüfe, ob deine private Haftpflichtversicherung Sonderregelungen für motorisierte Kleinfahrzeuge wie Hoverboards auf privatem Gelände anbietet.
    2. Überlege, eine private Unfallversicherung abzuschließen, um dich bei Verletzungen durch Hoverboard-Unfälle abzusichern.
    3. Kontrolliere, ob deine Hausratversicherung Schäden durch Diebstahl oder Brand an deinem Hoverboard abdeckt.
    4. Nutze dein Hoverboard ausschließlich auf privatem Gelände, da die Nutzung im öffentlichen Raum in Deutschland verboten ist und keine Versicherung greift.
    5. Minimiere das Unfallrisiko durch das Tragen von Schutzkleidung wie Helm und Schoner sowie durch regelmäßige technische Überprüfungen deines Hoverboards.

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